Netzwerktreffen der Seniorenbeauftragten
Zu Gast in der „OASE“ und gegenseitiger Austausch im Sitzungssaal
Wiesent/Vorderer Bayerischer Wald. 2026 fanden die Kommunalwahlen in Bayern statt und mit den Wahlen traten in vielen Kommunen auch neue Seniorenbeauftragten ihr Amt an, so auch in der ILE-Region im Vorderen Bayerischen Wald. Um sich gleich zu Beginn der sechsjährigen Amtszeit gegenseitig unterstützen zu können, fand am 21. Juli ein erstes Netzwerktreffen in Wiesent statt. Hierzu durften Lisa Betz und Gerlinde Fink von der ILE Vorderer Bayerischer Wald Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sieben Kommunen willkommen heißen.
Eingangs durfte man sich einen Einblick in der BRK-Tagespflege „Oase im Schloss“ am Schlossplatz in Wiesent machen. Hierzu führte die Leiterin Martina Brunner die knapp 20-köpfige Gruppe in der aktuellen Tagesbetreuung herum, zeigte die Räumlichkeiten und informierte zu den zahlreichen Fragen der Anwesenden. Die Seniorinnen und Senioren, so eine betroffene Angehörige, fühlten sich in der Tagesbetreuung sehr wohl und wollen den Besuch nicht mehr missen. Sie lobten die Einrichtung für ihre hervorragende Arbeit. Mit einem kleinen Präsent dankte man Martina Brunner für den Rundgang.
Anschließend ging es zum Sitzungssaal der Gemeinde Wiesent, wo man zu Gast war. Der Dank der ILE ging an Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher sowie ihrer Stellvertreterin Alexandra Kaiser, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens, darunter auch Amtskollegin Marion Macht aus Brennberg, herzlich begrüßte. Im Rahmen ihres Grußwortes hob Kerscher die wichtige Arbeit der Seniorenbeauftragten in den Gemeinden hervor und dankte für ihre unschätzbare Arbeit.
Im Anschluss lernten sich die Teilnehmer kennen und erzählten von ihren Vorhaben und ihrer Kommune. Während einige schon seit vielen Jahren in der Seniorenarbeit tätig sind, traten andere ihr Amt frisch an. Wieder andere sind zwar vom Fach, dennoch neu in diesem Amt. Im Rahmen des Treffens fand ein reger Austausch zwischen den bereits erfahrenen Seniorenbeauftragten und den „Neuen“ statt, wobei bereits wichtige Informationen und Tipps weitergegeben wurden. Auch viele Fragen wurden gestellt und beantwortet.
Anschließend stellten Lisa Betz und Gerlinde Fink die Struktur und die Aufgabenpalette der ILE Vorderer Bayerischer Wald vor. Diese unterstütze auch gerne bei der Bewerbung von Veranstaltungen, die über eine Kommune hinausgehe. Gesammelt wurden auch Ideen für gemeinsame Vorhaben oder Aktionen für die eigene Arbeit in der Kommune. Besonders wichtig war den Anwesenden der gegenseitige Austausch sowie regelmäßige Treffen. So wünschte man sich bereits im Herbst oder Winter ein weiteres Treffen.
Abschließend stellte Gerlinde Fink noch die Plattform „www.wheelmap.org“ vor, wo jeder in einfacher Art und Weise rollstuhlgerechte Orte markieren und mittels Ampelsystem bewerten kann. Die ILE-Mitarbeiterin bat, dass die in den Kommunen eingetragenen Orte kontrolliert und gegebenenfalls berichtigt oder ergänzt werden sollte. Falls eine Kommune dazu eine Aktion generationenübergreifend mit Kindern oder Jugendlichen durchführen wolle, könne man dies auch gerne unterstützen.
Für die Kommunen gibt es einen besonderen Service: Mittels einer Wheelmap.Pro-App kann man eine angepasste Karte mit mehr Infos hinterlegen, wobei dann auch Informationen für z.B. blinde und gehörlose Menschen angezeigt und in einem ausführlicheren Fragebogen erfasst werden können. Die App wird unter einer eigenen Domain und angepasstem Design bereitgestellt. Auch Unternehmen und andere Akteure können in einem Mapping-Workshop von Wheelmap.org aktiv gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und dabei gleichzeitig messbare und sichtbare Wirkung erzielen. Nach drei Stunden ausgiebigen Netzwerkens wurde das Treffen beendet. Das nächste Treffen wird nach der Sommerpause vorbereitet. Auf Einladung hin wird man die Marktgemeinde Falkenstein besuchen und das Gesundheitszentrum besichtigen. Eine Einladung dazu wird im Herbst versandt.
Im Rahmen des Netzwerktreffens gab es eine kurze Besichtigungsrunde durch die Oase, wobei die Leiterin der Tagespflegeeinrichtung Martina Brunner viele Fragen beantwortete.
