Kurzbericht der konstituierenden ILE-Sitzung am 09.06.2026

Kurzbericht der konstituierenden ILE-Sitzung am 09.06.2026

Neuer Vorsitz für die ILE Vorderer Bayerischer Wald

Bei der konstituierenden Sitzung des ILE-Zweckverbands Vorderer Bayerischer Wald am Dienstag, 09.06.2026 in Bernhardswald wurde Florian Obermeier einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Es gab keinen Gegenkandidaten. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der zehn Mitgliedskommunen sprachen ihm geschlossen ihr Vertrauen aus. Er folgt auf Irmgard Sauerer, welche die Geschäfte des Zweckverbands an diesem Dienstag offiziell an ihren Nachfolger übergab. Sie betonte nochmals ihre Verbundenheit mit der ILE und wünsche dem Verband für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

Als stellvertretender Vorsitzender wurde der Zeller Bürgermeister Thomas Schwarzfischer einstimmig im Amt bestätigt. Beide kündigten eine enge und konstruktive Zusammenarbeit an. Mit dem Wechsel an der Spitze verlegt der Zweckverband seinen Verwaltungssitz in den kommenden Sommermonaten von Wörth an der Donau nach Bernhardswald.

Nach den Wahlen standen noch einige Formalitäten an, die kurz und knapp vom Verband beschlossen wurden: Der Erlass einer Entschädigungssatzung für die Verbandsvorsitzenden, der Erlass einer Geschäftsordnung und die Bildung eines Rechnungsprüfungsauschusses.

Ein zentrales Zukunftsthema der ILE bleibt die Entwicklung der Schwammregion Vorderer Bayerischer Wald. Als einzige Schwammregion in der Oberpfalz arbeitet die ILE daran, Regenwasser künftig besser in der Landschaft und in den Siedlungen zu speichern, um den Folgen von Starkregen und Trockenperioden wirksam zu begegnen. Nach ersten Ortsbegehungen in allen zehn Mitgliedskommunen steht am 1. Juli 2026 ein Dialogabend auf dem Programm, bei dem Vertreter aus Politik, Verwaltung und Fachbereichen gemeinsam konkrete Maßnahmen für die Region erarbeiten werden.

Darüber hinaus möchte die ILE ihre Öffentlichkeitsarbeit in den kommenden Monaten weiter ausbauen und die Themen Integrierte Ländliche Entwicklung sowie Schwammregion verstärkt in den Gemeinderatssitzungen sowie der Öffentlichkeit weiter vorstellen und näher bringen.

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